Sanfte Kieferorthopädie, die mit dem Wachstum arbeitet.

Dr. Paula Göser · Fachzahnärztin für Kieferorthopädie
Der Bionator ist eine herausnehmbare Zahnspange für Kinder und Jugendliche. Er arbeitet
nicht mit Druck, sondern mit den natürlichen Kräften von Zunge, Lippen und Kaumuskeln –
und nutzt das Wachstum, um Kiefer und Biss in die richtige Richtung zu lenken.
Im Haus der Zahngesundheit Köln begleitet Dr. Paula Göser, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie, Kinder und Jugendliche mit dem Bionator sanft und ganzheitlich durch ihre Wachstumsphase.
Der Bionator ist eine schlanke Spange aus Kunststoff und Draht, die locker im Mund sitzt.
Fachleute nennen ihn ein „funktionskieferorthopädisches Gerät“: Er korrigiert nicht einzelne
Zähne, sondern verbessert das Zusammenspiel von Oberkiefer, Unterkiefer und Muskulatur.
Weil der Bionator herausnehmbar ist, isst Ihr Kind ohne Gerät und putzt die Zähne wie
gewohnt.
Wachstum nutzen. Funktion fördern. Entwicklung lenken.

Sie können sich den Bionator wie einen Trainingspartner für den Mund vorstellen:
Deshalb ist der richtige Zeitpunkt so wichtig: Der Bionator wirkt am besten, solange der Kiefer noch wächst.
Der Bionator wird vor allem bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt, wenn das vorhandene Wachstum für die kieferorthopädische Behandlung genutzt werden kann.
Typische Gründe sind:
Entscheidend ist dabei nicht nur das Alter, sondern der Entwicklungsstand Ihres Kindes. Ab etwa 16 Jahren ist das Kieferwachstum allerdings weitgehend abgeschlossen. Mehr dazu lesen Sie bei der kieferorthopädischen Frühbehandlung und der Zahnspange für Kinder und Jugendliche.
In ausgewählten Fällen setzen wir den Bionator auch bei Erwachsenen ein. Dann geht
es weniger um Wachstum, sondern um die Funktion von Unterkiefer, Muskulatur und
Kiefergelenk – zum Beispiel im Rahmen einer Kiefergelenkstherapie.
Für Dr. Paula Göser ist der Bionator nicht nur eine Zahnspange, sondern Teil eines
ganzheitlichen Behandlungskonzepts. Neben Zahnstellung und Biss schauen wir uns auch
Atmung, Zungenfunktion, Muskulatur und Kiefergelenk an.
Gibt es zusätzliche funktionelle Auffälligkeiten, ergänzen wir die Behandlung zum Beispiel
durch myofunktionelle Therapie (Übungen für Zunge und Lippen), Osteopathie oder
Magnetfeldtherapie.
→ Mehr zu unseren ganzheitlichen Begleitmaßnahmen → Mehr zur ganzheitlichen Kieferorthopädie

Zuerst untersucht Dr. Paula Göser Zahnstellung, Kieferentwicklung und Biss – und je nach Befund auch Atmung, Zungenlage, Muskulatur und Haltung. Dafür nutzen wir einen digitalen 3D-Scan, Fotos und nur wenn nötig Röntgenaufnahmen.
Anschließend erstellt Dr. Paula Göser den Behandlungsplan. Im zweiten Termin erklären wir Ihnen und Ihrem Kind, ob der Bionator passt, was er erreichen soll, wie lange die Behandlung voraussichtlich dauert und was sie kostet.
Vor der Anfertigung arbeiten wir mit einem erfahrenen Osteopathen zusammen, der direkt zu uns in die Praxis kommt. So entsteht der Bionator auf einer gut abgestimmten Grundlage – individuell gefertigt in unserem hauseigenen Labor.
Die ersten Tage mit dem Bionator sind ungewohnt – meist gewöhnt sich Ihr Kind aber schnell daran. Bei regelmäßigen Kontrollen begleiten wir die Entwicklung und passen den Bionator bei Bedarf an.
Das hängt vom Entwicklungsstand ab, nicht vom Geburtstag. Ein erster
kieferorthopädischer Kontrolltermin zwischen sechs und neun Jahren zeigt, ob und wann eine
Behandlung sinnvoll ist.
In der Regel nachts und zusätzlich einige Stunden am Tag. Die genaue Tragezeit hängt vom Befund ab und steht im Behandlungsplan. Wichtiger als einzelne lange Tage ist, dass das Gerät regelmäßig getragen wird.
Er arbeitet ohne starken Druck, Schmerzen sind nicht zu erwarten. In den ersten Tagen und nach einer Anpassung kann sich der Kiefer ungewohnt anfühlen. Wenn eine Stelle drückt, passen wir das Gerät kurzfristig an.
Gegessen wird ohne Gerät, ebenso werden die Zähne ohne Gerät geputzt. Das Sprechen klingt in den ersten Tagen ungewohnt und normalisiert sich meist schnell.
Täglich mit Zahnbürste und kaltem Wasser, ergänzt durch spezielle Reinigungstabletten. Kein kochendes Wasser – das verformt den Kunststoff.
Bei Kindern und Jugendlichen übernehmen die gesetzlichen Kassen die Behandlung ab KIG-Stufe 3, also bei ausgeprägten Fehlstellungen. Den Eigenanteil von 20 % – für weitere gleichzeitig behandelte Kinder 10 % – erhalten Sie nach erfolgreichem Abschluss zurück. Privatversicherte und Beihilfeberechtigte reichen dagegen unseren Heil- und Kostenplan vorab bei ihrer Versicherung ein.
Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin zur Beratung in unserer
ganzheitlichen Spezialpraxis in Köln Süd.
Haus der Zahngesundheit Köln
Telefon: 0221 37 55 95
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