Ganzheitliche Kieferorthopädie, die Wachstum und Funktion gezielt einbezieht
Dr. Paula Göser · Fachzahnärztin für Kieferorthopädie
Weil es nicht nur darum geht, Zähne zu bewegen – sondern Entwicklung gut zu begleiten.
Viele Eltern wünschen sich für ihr Kind eine Kieferorthopädie, die genauer hinschaut. Nicht nur auf die Zahnstellung, sondern auch auf Wachstum, Atmung, Zungenfunktion, Muskulatur und Kiefergelenk.
Genau hier setzt unser ganzheitliches Behandlungskonzept an. Wir möchten verstehen, wie sich Zähne und Kiefer entwickelt haben und welche funktionellen Zusammenhänge eine Rolle spielen.
Mit Dr. Paula Göser, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie, verbinden wir moderne Fachkieferorthopädie mit einem persönlichen, ganzheitlichen Blick auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Uns ist wichtig, dass Sie sich gut verstanden fühlen, Zusammenhänge nachvollziehen können und gemeinsam mit uns einen Behandlungsweg finden, der zu Ihnen oder Ihrem Kind passt.
Ganzheitliche Kieferorthopädie betrachtet nicht nur die Stellung der Zähne. Sie bezieht auch die Funktionen ein, die Kiefer und Zahnbögen prägen: Atmung, Zungenlage, Schluckmuster, Muskulatur und Kiefergelenk.
Denn Zähne stehen nicht isoliert im Mund. Zunge, Lippen und Muskulatur wirken täglich auf Zähne und Kiefer ein.
Deshalb untersuchen wir nicht nur wie die Zähne stehen, sondern auch warum sich Kiefer und Zahnstellung so entwickelt haben.
Aus Zahnstellung, Wachstum und Funktion entwickeln wir ein Behandlungskonzept, das zum Menschen passt – nicht nur zum Zahnbogen.
Kinder wachsen – und genau dieses Wachstum nutzen wir gezielt für die kieferorthopädische Behandlung.
Mit funktionskieferorthopädischen Geräten wie dem Bionator und individuell ausgewählten herausnehmbaren Apparaturen begleiten wir die Entwicklung von Kiefer und Zahnbögen und beziehen Zunge, Muskulatur und Kieferfunktion mit ein.
Unser Grundgedanke:
Entwicklung fördern. Funktion verbessern. Mit möglichst kleinen Kräften arbeiten.
Unsere Apparaturen werden individuell in unserem eigenen kieferorthopädischen Labor gefertigt.
Dentosophie erweitert unseren ganzheitlichen Ansatz um einen entscheidenden Aspekt: die aktive Arbeit an Atmung, Zunge und Muskulatur.
Mit einem flexiblen Aktivator und gezielten Übungen trainieren wir funktionelle Abläufe, die für die Entwicklung von Kiefer und Zahnstellung wichtig sind.
Dabei behandelt nicht nur die Apparatur – der Mensch behandelt aktiv mit.
Ganzheitliche und funktionsorientierte Kieferorthopädie ist für uns keine Zusatzleistung, sondern ein zentraler Bestandteil unserer Behandlungsphilosophie. Wir verbinden fachkieferorthopädische Diagnostik mit Bionator, funktionellen Verfahren, Dentosophie und – wenn sinnvoll – ergänzenden Therapien.
Dr. Paula Göser verbindet ihre fachzahnärztliche Ausbildung in der Kieferorthopädie mit langjähriger Erfahrung in funktionellen und ganzheitlichen Behandlungskonzepten.
Wir betrachten nicht nur die Zahnstellung, sondern auch Atmung, Zungenlage, Muskulatur und Kiefergelenk. Diese Faktoren können für die Entwicklung von Kiefer und Zahnstellung eine wichtige Rolle spielen.
Viele unserer Apparaturen werden direkt in unserem eigenen Labor individuell angefertigt. Das ermöglicht kurze Abstimmungswege, eine sorgfältige Materialauswahl und eine enge Anpassung an den jeweiligen Behandlungsplan.
Kieferorthopädie, Zahnmedizin und Kiefergelenkstherapie arbeiten bei uns eng zusammen. So können wir Befunde aus verschiedenen Perspektiven betrachten und die Behandlung bei Bedarf fachübergreifend abstimmen.
Viele Eltern kommen mit der Sorge zu uns, etwas zu verpassen. Meist können wir sie ihnen nehmen. Es gibt zwei Zeitfenster – und für die allermeisten Kinder ist das spätere das entscheidende.
Die Frühbehandlung zwischen dem 5. und 9. Lebensjahr ist besonderen Befunden vorbehalten, zum Beispiel einem ausgeprägten Kreuzbiss, stark vorstehenden Frontzähnen, offenem Biss oder dauerhafter Mundatmung. Dann handeln wir früh. Liegt keiner dieser Befunde vor, begleiten wir die Entwicklung zunächst weiter. → Mehr zur Frühbehandlung
Die eigentliche kieferorthopädische Behandlung beginnt meist später, wenn im Seitenzahnbereich der Zahnwechsel einsetzt. Dann können wir Platzangebot, Kieferentwicklung und Wachstum besonders gut beurteilen.
Sobald die ersten Milchbackenzähne locker werden, ist ein Kontrolltermin sinnvoll.
Und Ihr Kind entscheidet mit. Wir erklären jeden Schritt so, dass es versteht, was in seinem Mund geschieht – denn wer versteht, macht besser mit.
Ganzheitliche Kieferorthopädie endet nicht mit dem Wachstum.
Auch bei Erwachsenen betrachten wir Zahnstellung, Biss, Kiefergelenk und Muskulatur gemeinsam. Denn eine ästhetische Zahnstellung und eine gute Funktion gehören für uns zusammen.
Je nach Ausgangssituation arbeiten wir mit Alignern, festen Zahnspangen, herausnehmbaren Apparaturen, Schienen und funktionellen Maßnahmen.
Unser Ziel ist nicht nur eine sichtbare Veränderung der Zahnstellung, sondern ein Behandlungsergebnis, das zu Ihrem gesamten Kausystem passt. → Mehr zu Zahnspangen für Erwachsene
Welche Behandlung zu Ihnen oder Ihrem Kind passt, entscheiden wir nach einer ausführlichen Diagnostik. Dabei verbinden wir moderne Fachkieferorthopädie mit ganzheitlichen und funktionsorientierten Verfahren.
Der Bionator ist ein funktionskieferorthopädisches Gerät, das Wachstum, Muskulatur und Kieferfunktion in die Behandlung einbezieht. → Mehr zum Bionator
Die Crozat-Apparatur ist eine filigrane, herausnehmbare Apparatur zur individuellen Entwicklung des Zahnbogens. Sie ermöglicht eine gezielte Behandlung mit kleinen Kräften und lässt sich gut in unser ganzheitliches Konzept integrieren.
Die Dentosophie verbindet einen flexiblen Aktivator mit gezielten Übungen für Zunge, Lippen, Muskulatur und Atmung. Die aktive Mitarbeit ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.
Die myofunktionelle Therapie unterstützt das Zusammenspiel von Zunge, Lippen und Muskulatur und kann unsere kieferorthopädische Behandlung sinnvoll ergänzen.
Je nach Befund beziehen wir ergänzende Behandlungen wie Physiotherapie, Osteopathie oder weitere funktionelle Therapien in das Behandlungskonzept ein. → Mehr zur ganzheitlichen Begleitung
Herausnehmbare Zahnspangen können bei Kindern und Jugendlichen genutzt werden, um Zahnstellung und Kieferentwicklung gezielt zu begleiten. → Mehr zu losen Zahnspangen
Mit festen Zahnspangen lassen sich Zähne präzise bewegen und auch komplexere Fehlstellungen behandeln. → Mehr zu festen Zahnspangen
Transparente Aligner ermöglichen eine diskrete Zahnkorrektur und eignen sich je nach Befund für Jugendliche und Erwachsene. → Mehr zu Alignern
Bei Beschwerden im Bereich von Kiefergelenk und Kaumuskulatur betrachten wir Biss, Funktion und muskuläre Zusammenhänge gemeinsam. → Mehr zur Kiefergelenkstherapie
Zu Beginn lernen wir Sie oder Ihr Kind kennen und besprechen die Wünsche, Beschwerden und bisherigen Erfahrungen. Anschließend erfolgt eine erste kieferorthopädische Untersuchung.
Je nach Befund untersuchen wir neben der Zahn- und Kieferstellung auch funktionelle Zusammenhänge wie Atmung, Zungenlage, Muskulatur und Kiefergelenk.
Auf Grundlage der Befunde erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan und besprechen gemeinsam, welche Therapie sinnvoll ist. Dabei informieren wir auch über den voraussichtlichen Ablauf, die Dauer und mögliche Kosten.
Während der Behandlung kontrollieren wir regelmäßig den Fortschritt und passen die Therapie bei Bedarf an die weitere Entwicklung an.
Nach Abschluss der aktiven Behandlung geht es darum, das erreichte Ergebnis zu stabilisieren. Die Nachsorge wird individuell geplant und an die jeweilige Situation angepasst.
Sie finden uns im Schillingsrotter Weg in Köln-Marienburg, gut erreichbar aus Rodenkirchen, Bayenthal, Raderthal und der gesamten linksrheinischen Südstadt. Viele Familien begleiten wir über Jahre – vom ersten Kontrolltermin im Grundschulalter bis zur letzten Nachsorge. Kurze Wege und verlässliche Termine gehören für uns deshalb zur Behandlungsqualität.
Ganzheitliche Kieferorthopädie betrachtet neben der Zahnstellung auch funktionelle Zusammenhänge wie Atmung, Zungenlage, Muskulatur und Kiefergelenk. Welche Behandlung sinnvoll ist, richtet sich nach dem individuellen Befund. Ziel ist es, Zahnstellung, Kieferentwicklung und Funktion gemeinsam zu berücksichtigen.
Eine erste kieferorthopädische Untersuchung ist häufig sinnvoll, wenn die ersten bleibenden Zähne durchbrechen – meist im Alter von etwa sechs bis sieben Jahren. Bei auffälliger Mundatmung, Daumenlutschen, Kreuzbiss oder stark vorstehenden Frontzähnen kann eine frühere Untersuchung sinnvoll sein.
Nicht jedes Kind benötigt sofort eine Behandlung. Häufig dient der erste Termin zunächst dazu, die Entwicklung zu beurteilen und den richtigen Zeitpunkt für weitere Kontrollen festzulegen.
Atmung, Zungenlage und Schluckmuster können die Entwicklung von Kiefer und Zahnbögen beeinflussen. Deshalb beziehen wir diese Funktionen bei der kieferorthopädischen Untersuchung mit ein.
Bei funktionellen Auffälligkeiten kann es sinnvoll sein, die kieferorthopädische Behandlung durch gezielte Übungen oder eine myofunktionelle Therapie zu ergänzen.
Der Bionator ist eine herausnehmbare kieferorthopädische Apparatur, die vor allem während des Wachstums eingesetzt wird. Er nutzt die natürlichen Funktionen von Muskulatur, Zunge und Kieferbewegung, um die Entwicklung von Kiefer und Zahnstellung zu unterstützen.
Ob ein Bionator geeignet ist, hängt vom individuellen Befund, vom Alter und von der Wachstumsphase ab. Er ist daher nicht für jede Fehlstellung die passende Behandlung.
Ja. Auch im Erwachsenenalter lassen sich Zahn- und Kieferfehlstellungen behandeln. Je nach Befund kommen beispielsweise Aligner, feste Zahnspangen oder funktionelle Maßnahmen infrage.
Bei Erwachsenen berücksichtigen wir neben der Zahnstellung auch Biss, Kiefergelenk und Muskulatur sowie mögliche funktionelle Beschwerden.
Ein ungünstiger Biss kann Kiefergelenke und Kaumuskulatur belasten und beispielsweise mit Kieferknacken, Schmerzen beim Kauen oder muskulären Verspannungen einhergehen.
Da solche Beschwerden viele unterschiedliche Ursachen haben können, ist eine sorgfältige Untersuchung wichtig, bevor eine Behandlung empfohlen wird.
Unsere kieferorthopädischen Apparaturen werden individuell in unserem hauseigenen Labor angefertigt. Dabei achten wir auf eine sorgfältige Auswahl biokompatibler Materialien.
Bei bekannten Allergien oder Unverträglichkeiten berücksichtigen wir diese bereits bei der Behandlungsplanung und können bei Bedarf geeignete Materialien vorab prüfen.
Die Behandlungsdauer hängt vom Befund, vom Alter, vom Wachstum und von der jeweiligen Therapie ab. Auch die Mitarbeit und das regelmäßige Tragen herausnehmbarer Apparaturen können eine wichtige Rolle spielen.
Nach der Diagnostik besprechen wir mit Ihnen den voraussichtlichen Behandlungszeitraum sowie die anschließende Stabilisierung und Nachsorge.
Bei Kindern und Jugendlichen übernehmen gesetzliche Krankenkassen kieferorthopädische Behandlungen ab einem bestimmten Schweregrad der Fehlstellung. Grundlage dafür ist die sogenannte KIG-Einstufung.
Nicht alle Behandlungsmethoden und Zusatzleistungen gehören zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Vor Beginn der Behandlung erhalten Sie deshalb eine transparente Übersicht über die geplanten Leistungen und mögliche Eigenkosten.
Welche Kosten eine private Krankenversicherung oder Beihilfe übernimmt, hängt vom jeweiligen Tarif und den individuellen Versicherungsbedingungen ab.
Wir erstellen vor Behandlungsbeginn einen Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle zur Prüfung einreichen können. So lässt sich möglichst früh klären, welche Kosten voraussichtlich erstattet werden.
Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin zur Beratung in unserer
ganzheitlichen Spezialpraxis in Köln Süd.
Haus der Zahngesundheit Köln
Telefon: 0221 37 55 95