Ganzheitliche Kieferorthopädie, die Wachstum und Funktion gezielt einbezieht

Dr. Paula Göser · Fachzahnärztin für Kieferorthopädie
Viele Eltern – und viele Erwachsene – wünschen sich eine Kieferorthopädie, die genauer hinschaut. Genau das ist unser Anspruch: Wir untersuchen nicht nur, wie die Zähne stehen, sondern auch, warum sie sich so entwickelt haben.
Nach diesem ganzheitlichen Ansatz behandeln Dr. Paula Göser, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie, und ihr Team Kinder, Jugendliche und Erwachsene – mit Zeit, klaren Erklärungen und einem Behandlungsweg, der zu Ihnen oder Ihrem Kind passt.
Zähne stehen nicht für sich allein. Beim Atmen, Schlucken, Sprechen und Kauen wirken Zunge, Lippen und Muskulatur jeden Tag auf Zähne und Kiefer ein. Diese Kräfte sind zwar klein, wirken aber viele Stunden am Tag. Deshalb prägen sie bei Kindern, wie Kiefer und Zahnbögen wachsen – und bei Erwachsenen, ob ein Behandlungsergebnis stabil bleibt.
Ganzheitlich heißt für uns deshalb nicht statt moderner Kieferorthopädie, sondern mit einem größeren Blickwinkel. Sechs Bereiche haben wir bei jeder Untersuchung im Blick:
Wie stehen die Zähne – und passt der Biss?
Freie Nasenatmung fördert ein gesundes Kieferwachstum.
Die richtige Zungenlage formt den Gaumen mit.
Lippen, Wangen und Kaumuskeln im Gleichgewicht.
Für freies Kauen, Sprechen und Lachen.
Zusammenspiel von Biss, Kiefer und Körperhaltung.
Die richtige Behandlung zum richtigen Zeitpunkt.
Bei Kindern gibt es zwei Zeitfenster: Eine Frühbehandlung ist nur bei besonderen Befunden nötig. Für die meisten Kinder beginnt die Zahnspange dagegen erst ab etwa zehn Jahren. Ob und wann wir behandeln, richtet sich dabei nach der Entwicklung, nicht nach dem Kalender.


Kinder entwickeln sich jeden Tag weiter – auch ihre Zähne und Kiefer. In diesen Jahren wird vieles angelegt: wie die bleibenden Zähne ihren Platz finden, wie die Kiefer wachsen und wie Zunge, Lippen und Atmung zusammenspielen. Deshalb lohnt sich ein früher, aufmerksamer Blick.
Nur bei besonderen Befunden behandeln wir schon jetzt – etwa bei einem ausgeprägten Kreuzbiss, einem offenen Biss, stark vorstehenden Frontzähnen oder dauerhafter Mundatmung. Sonst begleiten wir die Entwicklung mit regelmäßigen Kontrollen. → Mehr zur Frühbehandlung

Wenn die Milchbackenzähne wackeln, beginnt bei den meisten Kindern die eigentliche Behandlung. Die Kiefer wachsen jetzt besonders aktiv. Deshalb nutzen wir dieses Wachstum mit kleinen Kräften und behalten dabei Atmung, Zunge und Muskulatur im Blick. Ihr Kind redet mit: Wir erklären jeden Schritt und berücksichtigen seine Wünsche. → Mehr zur Kieferorthopädie für Jugendliche
Für gerade Zähne ist es nie zu spät. Manche wünschen sich schon lange eine schönere Zahnstellung. Bei anderen haben sich die Zähne nach einer früheren Behandlung wieder verschoben, oder Kiefergelenk und Kaumuskulatur machen sich bemerkbar. Deshalb betrachten wir Zahnstellung, Biss, Kiefergelenk und Muskulatur im Zusammenhang. So finden wir eine Lösung, die in Ihren Alltag passt – zum Beispiel mit unauffälligen Alignern. → Mehr zu Zahnspangen für Erwachsene
Welche Behandlung zu Ihnen oder Ihrem Kind passt, entscheiden wir nach einer ausführlichen Diagnostik. Dabei verbinden wir moderne Fachkieferorthopädie mit ganzheitlichen und funktionsorientierten Verfahren.

Wir nehmen uns Zeit, hören zu und lernen Sie oder Ihr Kind kennen. Dann untersuchen wir Zähne, Kiefer und Funktion – mit 3D-Scan und, falls nötig, Röntgenbildern.
Anschließend erstellt Dr. Paula Göser Ihren persönlichen Behandlungsplan. Im zweiten Termin erklären wir ihn in Ruhe und beantworten Ihre Fragen, auch zu Dauer und Kosten. Außerdem beziehen wir Ihre Wünsche mit ein.
Während der Behandlung passen wir die Therapie bei regelmäßigen Kontrollen an die Entwicklung an. Haben Sie zwischendurch Fragen, sind wir selbstverständlich für Sie da.
Schließlich sichern wir nach der aktiven Phase gemeinsam das Ergebnis – damit Sie lange Freude daran haben.
Dr. Paula Göser ist seit 2005 Fachzahnärztin für Kieferorthopädie. Sie promovierte an der Universität Mainz über orofaziale Dysfunktionen – das Zusammenspiel von Zunge, Lippen und Muskulatur. Ihre Weiterbildung führte sie an die University of Kentucky (USA) und die Universität zu Köln. Außerdem ist sie unter anderem in Myofunktionstherapie, Osteopathie und Materialverträglichkeit fortgebildet. → mehr über Dr. Paula Göser
Ganzheitliche Kieferorthopädie betrachtet neben der Zahnstellung auch funktionelle Zusammenhänge wie Atmung, Zungenlage, Muskulatur und Kiefergelenk. Welche Behandlung sinnvoll ist, richtet sich nach dem individuellen Befund. Ziel ist es, Zahnstellung, Kieferentwicklung und Funktion gemeinsam zu berücksichtigen.
Ein erster Kontrolltermin ist zwischen sechs und neun Jahren sinnvoll. Bei auffälliger Mundatmung, Daumenlutschen, Kreuzbiss oder stark vorstehenden Frontzähnen kann eine frühere Untersuchung sinnvoll sein.
Nicht jedes Kind benötigt sofort eine Behandlung. Häufig dient der erste Termin zunächst dazu, die Entwicklung zu beurteilen und den richtigen Zeitpunkt für weitere Kontrollen festzulegen.
Die Behandlungsdauer hängt vom Befund, vom Alter, vom Wachstum und von der jeweiligen Therapie ab. Auch die Mitarbeit und das regelmäßige Tragen herausnehmbarer Apparaturen können eine wichtige Rolle spielen.
Nach der Diagnostik besprechen wir mit Ihnen den voraussichtlichen Behandlungszeitraum sowie die anschließende Stabilisierung und Nachsorge.
Atmung, Zungenlage und Schluckmuster können die Entwicklung von Kiefer und Zahnbögen beeinflussen. Deshalb beziehen wir diese Funktionen bei der kieferorthopädischen Untersuchung mit ein.
Bei funktionellen Auffälligkeiten kann es sinnvoll sein, die kieferorthopädische Behandlung durch gezielte Übungen oder eine myofunktionelle Therapie zu ergänzen.
Ein ungünstiger Biss kann Kiefergelenke und Kaumuskulatur belasten und beispielsweise mit Kieferknacken, Schmerzen beim Kauen oder muskulären Verspannungen einhergehen.
Da solche Beschwerden viele unterschiedliche Ursachen haben können, ist eine sorgfältige Untersuchung wichtig, bevor eine Behandlung empfohlen wird.
Unsere kieferorthopädischen Apparaturen werden individuell in unserem hauseigenen Labor angefertigt. Dabei achten wir auf eine sorgfältige Auswahl biokompatibler Materialien.
Bei bekannten Allergien oder Unverträglichkeiten berücksichtigen wir diese bereits bei der Behandlungsplanung und können bei Bedarf geeignete Materialien vorab prüfen.
Bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Behandlung ab einem bestimmten Schweregrad (KIG-Einstufung); den Eigenanteil erhalten Sie nach erfolgreichem Abschluss zurück. Nicht alle Methoden sind Kassenleistung – Aligner zum Beispiel nicht. Bei privater Versicherung oder Beihilfe erstellen wir vorab einen Heil- und Kostenplan. Sie erhalten immer eine transparente Übersicht möglicher Eigenkosten.
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen. Wir freuen uns auf Sie in unserer
ganzheitlichen Spezialpraxis in Köln-Marienburg
Haus der Zahngesundheit Köln
Telefon: 0221 37 55 95
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